Freunde dieser Seite wissen es eh, allen anderen kann man es nicht wirklich treffend beschreiben: SiS 2010 war wieder ein großartiges Wochenende das neben Spaß am Biken und ambitioniertem Geländeradsport (ja, gibt es dort auch!) wieder durch gute Laune pur und on the rocks sowie Wein, Weib und Gesang bestach. Selbstredend waren auch Bier, Jungs und Gitarrenmusik am Start. Wer hier nicht seine Mentaldusche nehmen konnte, dem ist nicht mehr zu helfen. Doch neben dem schrillen Treiben sind es am Ende doch die stillen Momente, die nach 3 Tagen Singlespeed- und Schalterwahnsinn im Karussel fahrenden Gehirn nach oben gespült werden. Ein Highlight für mich: Der Nachwuchs, der nicht nur nicht schläft, sondern “shaped” und “jumpt” wie man wohl neudeutsch sagt.
Jungs, weiter so. Vor eurem ansteckenden Enthusiasmus an diesem Wochenende ziehe ich meinen Hut von der spärlich behaarten Rübe: Ihr seid SiS. Heute, morgen und übermorgen. Nachwuchssorgen? Gibt´s woanders!
Das Vorzeigeracingteam von der Waterkant lässt keinen Zweifel daran, daß “wir die Sache sehr ernst nehmen” (BIKE 08/2010). Und da bekanntlich fast alles ein Ende hat, freut sich dieser Fuß schon darauf, seine geliebte Hi-Hat bald wieder auf und zu zu machen.
Ein Hafenfest geht an Pelmeni, Anne und Mila für die Realisierung dieses wunderschönen Beintrikots!
Ein Singlespeedmusiker ohne Bike? Das geht nicht, fanden wir, und so wurde bei der RIP-Auktion kurzerhand ein bleischwerer, aber immerhin schön kleiner Rahmen für Sandro ersteigert, nach und nach mit Fundusteilen ergänzt und heute feierlich übergeben.
Sandro ist der musikalische Kopf, Sänger und Gitarrist von Tape Life, die uns beim diesjährigen SIS Song Contest in Weidenthal mit der unbeschwert-fröhlichen Nummer “Sattel-Eid” vertreten werden.
Im Hintergrund sind die legendären Tape Life Studios im Herzen von St. Pauli zu erkennen, hier entsteht der Soundtrack für unsere Trails.
Sandro ist sehr glücklich mit dem Teil, wird hoffentlich einen neuen Song übers Biken schreiben und sagt allen Beteiligten herzlich Dankeschön. Jedenfalls deute ich diese (mir bisher unbekannte) Musikergeste jetzt einfach mal so.
Drummer Martin, Fahrer für das SIS Würst Case Racing Team, darf auch mal ran.
Und ich persönlich finde es einfach geil, mit kleinem Aufwand eine große Freude bereiten zu können.
Wir sagen danke für die musikalische Unterstützung bei RIP und: Ride loud!
(and dirty, and epic)
Von Zwomann habe ich gerade brandaktuelle Infos bekommen die ich Euch nicht vorenthalten möchte:
„Moin, wenn du lust hast, kannst du den Anhang gerne bloggen. So ala „Studienfahrt für Spätaufsteher“ oder „Einer flog/fuhr aus dem Kuckucksnest“. Wie du magst. Gestern war ich bei dir in der Nähe, in Morrege oder so, ich habe zwar kurz durchgeklingelt um mir bei dir einen Kaffee zu schnorren und kurz zu quatschen, war aber keiner da.“
Nö, als Du angerufen hast war ich nicht da, aber bis du angekommen wärst, wäre ich wieder da gewesen.
Der Bateman ist übrigens vortrefflich gelungen, auch wenn es noch etwas an Volumen fehlt:
Die Strecke wurde natürlich auch vorbildlich dokumentiert:
Teile der „RIP-Sektion Critical Dirt“ waren am Freitag, bei einer Testfahrt auf dem Alsterwanderweg unterwegs. Der Anleitung entsprechend wurde ca. bei Kilometer 4 der effektive Gebrauch von Ersatzschlauch und Pumpe geübt:
Danach konnte die Fahrt mehr oder weniger zügig weiter gehen.
Weitere dringende Pausen wurden mit Pinkeln und Ablichten der Studiengeräte verbracht:
Leider wurde die unzensierte Publikation vom Geräteinhaber untersagt. Wir nehmen an er möchte das Lenkerband noch mal sorgfältiger wickeln. Oder so was…
In der letzten Pause wurde noch ein „Tribut to“ (wobei die beiden äußeren Gestalten dessen äußerst unwürdig erscheinen) sowie eine Alternativansicht angefertigt:
Da bei Studien- und Trainingsfahrten eine gewissenhaft Protokollage das A und U sind, wurde die Strecke, natürlich mit modernster Technik, exakt aufgezeichnet:
Darauf ein Falafel Sandwich und Bier (Hasenheide, Jaqueline war das etwa Holsten was Ihr da getrunken habt?)
…auch, wenn er nur kurz bleibt und eh nicht mehr zu retten ist. Was für ein kalter Frühlingsauftakt. Also eigentlich gab es ja gar keinen Frühling bisher. Zumindest nicht hier im Norden. Also rauf aufs Rad und ab in den Wald!
Der FC St. Pauli wird heute schlanke 100!
Dass die “Kiezkicker” sich und den Fans mit dem Aufstieg das schönste Geschenk gemacht haben, sollte mittlerweile jeder wissen, der nicht ausschließlich hinterm Mond zeltet. Mal sehen, ob wir in der kommenden Saison den einen oder anderen arrivierten Club etwas ärgern können…
Vor einer Woche sah es so aus, wer jetzt mit Geburtstag feiern will, schaut einfach auf die Pauli-Page.
Schön, so eine Entschuldigung. Aber warum muss immer erst ein realer „Massenprotest“ in der virtuellen Welt den gesunden Menschenverstand anknipsen?! Das ginge alles einfacher. Aber dann wären die Web-Juristen ja bald arbeitslos…
Hm, fahre ich meinen Nobby jetzt trotzdem noch runter?!